Hotelvergleiche
Hotelvergleiche Wien  -->  Sehenswürdigkeiten  -->  Naschmarkt
  ^ Pfad
Hotelsuche in Wien 

Naschmarkt Wien

Fotos vom Wiener Naschmarkt: Verkaufsstände & Gastronomie; © Wien-konkret



Fotos vom Wiener Naschmarkt: Verkaufsstände & Gastronomie; © Wien-konkret


 Wichtige Infos:

Naschmarkt, Wien

 Anschrift:

Linke und Rechte Wienzeile bei der Kettenbrückengasse bis Karlsplatz

 Telefon:

Marktamt: (+43 1) 4000-05430 

 Öffnungszeiten: 

Markt: wochentags 6.00 - 18.30, Samstags 6.00 - 17 Uhr
Gastronomie: teilweise bis 24 Uhr

 Eintrittspreise: 

frei zugänglich

 Öffentliche
 Verkehrsmittel:

U1, U2, U4 Station Karlsplatz oder U4 Kettenbrückengasse


Allgemeines über den Naschmarkt

Der Naschmarkt liegt zwischen linker und rechter Wienzeile, zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke auf dem überbauten Wienfluss. Der Markt ist ca. 2,3 Hektar groß und umfaßt ca 170 Verkaufsstände und Geschäfte, sowie einige Lokale. Am Samstag werden die permanenten Stände durch Bauernstände ergänzt.

Am Naschmarkt werden die verschiedensten Lebensmittel angeboten:
Obst (heimisches Obst und exotische Früchte), Gemüse, Backwaren zB Fladenbrot, Fisch und Fleisch.

Durch die neue Marktordnung aus dem Jahr 2006 ist es den Gastronomiebetrieben am Naschmarkt gestattet, bis Mitternacht offenzuhalten. Speziell in den Sommermonaten herrscht hier auch nachts noch ein reger Betrieb.

Während die meisten Bauernmärkte in Wien in den letzen 10 Jahren herbe Rückgänge - oft zu Gunsten der Supermärkte - hinnehmen mußten ("Marktsterben")  konnte der Naschmarkt seine Position bewahren.
 

Bilder vom angebotenen Obst: Weintrauben, Äpfel, Birnen, Zwetschken, Orangen, Melonen, Papayas, Kiwi, Ananas, Mangos, Schlangenfrucht, uvm.; © Wien-konkret



Bilder vom angebotenen Obst: Weintrauben, Äpfel, Birnen, Zwetschken, Orangen, Melonen, Papayas, Kiwi, Ananas, Mangos, Schlangenfrucht, uvm.; © Wien-konkret

Basen-Lieferanten:

Für einen ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt sorgen die basischend Produkte zB:

Kartoffeln, a
lle Gemüse (bis auf Rosenkohl, Artischocke), Weiße Bohnen und Soja, alle Obstsorten (möglichst reif), Rohmilch (auch Ziegen- oder Schaftsmilch),
Buttermilch und Molke, Kräutertees bis auf säurehaltige wie Malven-, Hagebutten-, Früchtetees, Gewürzkräuter


Fotos vom Naschmarkt: Kartoffeln - Spargel - Salate; © Wien-konkret



Fotos vom Naschmarkt: Kartoffeln - Spargel - Salate; © Wien-konkret

Gastronomieszene am Naschmarkt:

Im Naschmarkt gibt es immer mehr Gastronomielokale. Diese sind meist recht klein. Bei manchen kann man sich vor dem Lokal in die Sonne setzen. Hier finden Sie türkische, griechische, asiatische, italienische, marokkanische und auch österreichische Lokale. Weiters gibt es noch Imbiss-Stuben, Käselokale und die Palatschinkenkuchl.  

 

Fotos vom Naschmarkt: Oliven - Steinpilze - Kräuter; © Wien-konkret



Fotos vom Naschmarkt: Oliven - Steinpilze - Kräuter; © Wien-konkret

Geschichtliches über den Naschmarkt:

Der Name "Naschmarkt" dürfte auf die angebotenen Süßigkeiten wie zB die getrockneten Früchte oder Datteln - zurückzuführen sein. Schon im 16. Jahrhundert existierte am Gelände des jetzigen Naschmarkts ein Bauernmarkt, auf dem vorwiegend Milchprodukte gehandelt wurden.  Im Zuge der Neugestaltung des Wientales durch Otto Wagner wurde das Flussbett des Wiensflusses überdacht und als Marktplatz gewidmet. Die Eröffnung war im Jahre 1919. Die historischen Verkaufsständen aus der Zeit des 1. Weltkriegs sind dem Naschmarkt erhalten geblieben, weshalb der Naschmarkt zur Wiener Institution und Sehenswürdigkeit geworden ist. 

Der Naschmarkt ist auch heute noch ein historisch erhaltener Markt im Zentrum von Wien. Sein multikulturelles Flair ist weithin bekannt. Der Naschmarkt erinnert aber auch ein bisserl daran, dass in Wien der Balkan beginnt.

Bilder vom Naschmarkt: Fleisch - Brot - Süßigkeiten; © Wien-konkret



Bilder vom Naschmarkt: Fleisch - Brot - Süßigkeiten; © Wien-konkret