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Naturhistorisches Museum Wien (NHM): |  Fotos vom Naturhistorischen Museum Wien: links vom Voksgarten aus, Mitte: Haupteingang, rechts vom Maria Theresia Platz aus
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Wichtige Infos: | Naturhistorisches Museum, Wien | Anschrift: | Maria-Theresien-Platz Dr.-Karl-Renner-Ring | Telefon: | (+43 1) 521 77 | Öffnungszeiten: | Mo, Do, Fr, Sa, So: 9.00 Uhr – 18.30 Uhr Mi: 9.00 Uhr – 21.00 Uhr
Dienstag geschlossen; Zusätzliche Schließtage: 1. Jänner, 1. Mai, 1. November, 25. Dezember
| Eintrittspreise: | Eintrittspreise: * Erwachsene € 8,- * Kinder 5 bis 14 Jahren, Schüler, Studenten, € 3,50 * Lehrlinge, Zivildiener bis 27 Jahre * Senioren, Vienna Card und Ö1 Club-Mitglieder € 6,- * Kinder bis 5 Jahre frei
Familienkarten: * 2 Erwachsene und 1 Kind : € 16,- * 1 Erwachsener und 1 Kind : € 10,- * jedes weitere Kind : € 1,50
Gruppen: (ab 15 Personen) * Erwachsene : € 6,- * Schüler / Studenten (Lehrveranstaltung) :€ 2,-
Führungen: * Führungen in der Schausammlung: € 2,-- pro Person * Führungen hinter die Kulissen bzw. Dach: € 6,50 pro Person * Dark Side Führung (inkl. Eintritt): € 15,-- pro Person | Öffentliche Verkehrsmittel: | U-Bahn: U2, U3: Station Volkstheater Straßenbahn: Linie D, J, 1, 2, 46, 49, Bus 2A, 48A: |
Geschichte des Naturhistorischen Museums: |  | 
|  Foto: Naturhistorisches Museum Wien; © Wien-konkret
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Kaiser Franz I, der Ehemann Maria Theresias, gründete im Jahr 1748 in der Hofburg eine Naturaliensammlung (ab 1766 öffentlich zugänglich). Anfang des 19. Jahrhunderts wurde diese um ein Tier- und ein Pflanzenkabinett erweitert, dessen Bestände sich durch Expeditionen und durch die Weltumsegelung der Fregatte Novara vergößerten.
Unter Kaiser Franz Joseph wurden die getrennten Bestände als "Naturhistorisches Museum" in einem prunkvollen Neubau an der Wiener Ringstraße zusammengeführt.
Das Gebäude wurde 1871-81 von G. Semper und C. Hasenauer zusammen mit dem Pendant, dem Kunsthistorische Museum, errichtet. Die Inschrift am Museumseingang lautet: "Dem Reiche der Natur und seiner Erforschung - Kaiser Franz Josef I - MDCCCLXXXL"
Hinzu kamen nun eine Anthropologische und eine Prähistorische Sammlung, die unter anderem die Venus von Willendorf, Funde aus dem Gräberfeld bei Hallstatt und Langobardengräber aus Niederösterreich enthält.
Das Naturhistorische Museum hat 6 Abteilungen: Mineralogische, Geologisch-Paläontologische, Prähistorische, Anthropologische und im Obergeschoss die Zoologische und die Botanische Sammlung mit 3 Millionen Herbarbögen).
Außerdem besitzt es mit 900 Exponaten die größte ständige Meteoritenschau der Welt. Neben der reinen Sammlungstätigkeitgilt das Museum auch als Stätte der naturwissenschaftlichen Forschung.
Sehenswertes der Prähistorischen Abteilung: * Venus von Willendorf * Sitzfigur aus dem bulgarischen Thrazien * Tonfigur aus Sipinci * Schatzfund von Gorodnicja * Pfahlbaufunde aus dem Moor von Ljubljana * Dünn- und dicknackige Flintbeile aus Dänemark * Goldscheiben aus Stollhof und Tiszaszölös * Glockenbecher aus Niederösterreich und Sizilien * Bronzedepot von Sobechleby * Gürtelzierate aus vergoldetem Bronzeblech, Rothengrub * Tragsack, Fellmützen, Schöpfgefäss, Kelchschale, Griffteil eines Eisenschwertes, Eimerdeckel und Antennendolch aus Hallstatt * Situla von Kuffern * Halsschmuck aus Bronze von Sinosevic * Krieger von Idrija pri Baci * Goldener Halsreif aus Oploty * Keltischer Bronzehelm von Hateg * Keltische Schwerter aus Batina 

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